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            <title> LAG Tierschutz NRW: RSS-Feed</title>
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            <copyright> LAG Tierschutz NRW</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 01:04:46 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-308270</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jul 2020 11:17:23 +0200</pubDate>
                <title>EU-Tierschutzvorschriften auf dem Prüfstand – Käfighaltung muss abgeschafft werden</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/eu-tierschutzvorschriften-auf-dem-pruefstand-kaefighaltung-muss-abgeschafft-werden/</link>
                <author>Camila Cirlini</author>
                <description>Die EU-Vorschriften zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlicher Haltung blieben bisher auf einem minimalen Niveau und weisen seit Jahrzehnten enorme Vollzugsdefizite auf. Daher begrüßt die LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW, dass die Europäische Kommission im Rahmen der Farm-to-Fork-Strategie die Überprüfung der gesamten EU-Tierschutzvorschriften in einem sogenannten Fitness Check begonnen hat. Gemeinsam mit weiteren Organisationen, fordern wir die Kommission auf die sieben betroffenen Verordnungen und Richtlinien grundlegend im Sinne des Tierschutzes und unter Berücksichtigung des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zu überarbeiten. In Artikel 13 ist festgelegt, dass Union und Mitgliedstaaten die Bedürfnisse von Tieren als fühlende Wesen in vollem Umfang zu berücksichtigen haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die EU-Vorschriften zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlicher Haltung blieben bisher auf einem minimalen Niveau und weisen seit Jahrzehnten enorme Vollzugsdefizite auf. Daher begrüßt die LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW, dass die Europäische Kommission im Rahmen der Farm-to-Fork-Strategie die Überprüfung der gesamten EU-Tierschutzvorschriften in einem sogenannten Fitness Check begonnen hat. Gemeinsam mit weiteren Organisationen, fordern wir die Kommission auf die sieben betroffenen Verordnungen und Richtlinien grundlegend im Sinne des Tierschutzes und unter Berücksichtigung des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zu überarbeiten. In Artikel 13 ist festgelegt, dass Union und Mitgliedstaaten die Bedürfnisse von Tieren als fühlende Wesen in vollem Umfang zu berücksichtigen haben.</strong></p>
<p>Dass die europäischen Tierschutzvorschriften weder dem AEUV, noch wissenschaftlichen Erkenntnissen oder gesellschaftlichen Anforderungen genügen, zeigt beispielsweise ein aktuelles Ranking mit dem Titel „Wie nah sind wir einem käfigfreien Europa?“. In der gesamten EU fristen noch über 300 Millionen Schweine, Hennen, Kaninchen, Gänse, Enten, Wachteln und Kälber ihr Leben eingesperrt in Käfigen. In Deutschland betrifft das ca. 8,75 Millionen Tiere. Eine grausame und nicht akzeptable Praxis.<br> Das neue Ranking, vorgestellt im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative End the Cage Age, veranschaulicht, wie nah (oder fern) ein kompletter Ausstieg aus der Käfighaltung in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten ist. Darüber hinaus erlaubt es Interessierten einen Tweet an die verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Mitgliedstaaten zu senden und sie zum Einsatz gegen Käfighaltung aufzufordern.<br> Die LAG Tierschutz der Partei DIE LINKE. NRW sagt: „Über 1,5 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger haben sich im Rahmen von End the Cage Age mit uns für Tiere in landwirtschaftlicher Haltung eingesetzt. Die EU muss endlich sicherstellen, dass Tiere nicht nur auf dem Papier als fühlende Lebewesen anerkannt werden. In ausnahmslos allen Mitgliedstaaten gibt es Nachholbedarf. Das sieht man zum Beispiel an der Position Deutschlands in diesem Ranking: wenn 15% der Tiere in Käfigen gehalten werden, bedeutet das hier, dass circa neun Millionen fühlende Lebewesen jedes Jahr unbeschreibliches Leid durchstehen – das ist deutlich mehr als in einem Großteil der anderen Mitgliedstaaten und dem schieren Umfang der industriellen Tierhaltung hier geschuldet. Wie groß die Widerstände in der Regierung und der Industrie sind, beim Thema Käfige echten Wandel anzustoßen, haben wir während der Debatte um den Kastenstand zu spüren bekommen. Hier brauchen wir eine Kursänderung und müssen die Ratspräsidentschaft der EU mit deutlich höheren Ambitionen antreten.“<br> Im Jahr 2018 schloss sich die LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW einem breiten Netzwerk von über 170 Tier-, Natur- und Verbraucherschutzorganisationen aus ganz Europa an, um mit vereinten Kräften die Europäische Bürgerinitiative End the Cage Age für ein Ende der Käfighaltung auf den Weg zu bringen. Der Erfolg der Kampagne zeigt deutlich, dass eine käfigfreie Zukunft eine Priorität für Menschen auf dem gesamten Kontinent ist und auch deshalb eine Priorität für die EU und nationale Regierungen sein sollte. Eine Überprüfung der EU-Tierschutzvorschriften ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und muss endlich einen Paradigmenwechsel in der europäischen Tierhaltung herbeiführen.<br> Noch bis zum 29. Juli können EU-Bürgerinnen und Bürger sowie Interessengruppen ihre Rückmeldung zum vorgeschlagenen Fahrplan des Fitness Checks einreichen.<br> Das Ranking und mehr Informationen zur Kampagne unter diesem Link:&nbsp;<a href="https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.endthecageage.eu%2Fwie-nah-sind-wir-einem-kaefigfreien-europa%2F%3Ffbclid%3DIwAR1YRYJJZ3P0uJZzvBhbPwYrQ1w5VGI6O4tbFkMF7BEmnwSvGDVGsRnHFcU&amp;h=AT1mUkR_0F_QLHvvhn3AWPN8fmBbvtmaf8HwPz0loihnDxIhHMLAcpKz5ZyGXzuxWM9KLoOpzlxpTB-6iRxDGtuFOBu4nrmrIDAq8iVCkP4qymL_LMAB1GeOHTAqyU3aFmCDnGyCk9cD3Ql4XhWkeI9UlNcTbLK-pg" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.endthecageage.eu/wie-nah-sind-wir-einem-kaefig…/</a><br> Für weitere Information oder bei Fragen wendet Euch gerne an die LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW via E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:lag-tierschutz@dielinke-nrw.de">lag-tierschutz@dielinke-nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-296136</guid>
                <pubDate>Fri, 03 Jan 2020 10:18:00 +0100</pubDate>
                <title>Aus dem Brand im Krefelder Affentropenhaus die richtigen Lehren ziehen</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/aus-dem-brand-im-krefelder-affentropenhaus-die-richtigen-lehren-ziehen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Trauer und Wut hat die Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz der Partei DIE LINKE. NRW die Berichterstattung über den Brand im Affentropenhaus des Krefelder Zoos verfolgt. Am 1.1. um 0.35 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand gerufen, als sie eintraf, stand das 1975 im Gewächshausstil errichtete Gebäude schon lichterloh in Brand. Für mehr als 30 der in dem brennenden Gebäude eingeschlossenen artgeschützten Tiere, darunter fünf Borneo Orang Utans, ein Schimpanse sowie zwei ältere Gorillas kam die Hilfe zu spät. Sie starben in den Flammen. Lediglich zwei Schimpansen, die sich in den Versorgungstrakt aus Beton geflüchtet hatten, konnten am Morgen noch lebend geborgen werden.</p>
<p>Zwischenzeitlich ist klar, dass der Brand durch chinesische Himmelslaternen, die praktisch als Fackeln auf dem Gebäude niedergingen, verursacht wurde. In der Pressekonferenz von Zooleitung, Stadt und Polizei stellte sich zudem heraus, dass es keine Brandmeldeeinrichtungen und auch keinen Brandschutz in dem Haus gegeben hatte. Solche Einrichtungen seien für Tierhäuser nicht vorgeschrieben, erklärten die Verantwortlichen auf Nachfrage.</p>
<p>Die LAG Tierschutz der Partei DIE LINKE. NRW &nbsp;stellt dazu fest:</p>
<p>Artgeschützte Tiere in unseren Zoos werden vor den Gefahren, die ihnen in Gefangenschaft drohen, offenbar nicht ausreichend geschützt. Wir fordern, dass Tierhäuser mit Brandmelde- und Brandschutzeinrichtungen nachgerüstet werden. Eine Sprinkleranlage hätte vermutlich vielen Tieren im Krefelder Affentropenhaus das Leben gerettet. Sinnvoll ist auch eine Videoüberwachung der Gehege sowie ein Nachtdienst aus festangestellten Beschäftigten des jeweiligen Zoos.</p>
<p>Aus dem Unglück folgt auch, dass ein Verbot privaten Feuerwerks mindestens aber die Einrichtung von Feuerwerksverbotszonen - auch rund um Einrichtungen in denen Tiere leben - überfällig ist. Noch im Dezember hatte die Stadt Krefeld sich gegen Feuerwerksverbotszonen entschieden.</p>
<p>Zooleitung und Stadt sollten sich zu ihrem Anteil an der Verursachung des Brandes bekennen und Konsequenzen daraus ziehen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-288730</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Aug 2019 15:30:05 +0200</pubDate>
                <title>Covance – das größte Affenlabor Deutschlands will weiter wachsen. Kein Profit mit Tierfolter in Münster und auch nirgendwo anders!</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/covance-das-groesste-affenlabor-deutschlands-will-weiter-wachsen-kein-profit-mit-tierfolter-in-muens/</link>
                <author>DIE LINKE. Münster</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Forschungsgigant „Covance“ betreibt seit vielen Jahren in Münster eines der größten Tierversuchslabore Deutschlands. Hier werden sogenannte „Giftigkeitstests“ an Affen durchgeführt. Den Affen werden dabei Chemikalien in den Magen gepumpt oder gespritzt, um die Auswirkungen auf die Tiere und deren Nachkommen zu testen. Affen, die nicht aufgrund des&nbsp;Tests sterben, werden im Anschluss getötet.<br> <br> Bereits 2003 gab es einen deutschlandweiten Aufschrei, als Tierschützer Bilder aus dem Laboralltag veröffentlichten. Die Tiere mussten nicht nur die qualvollen Giftversuche ertragen, sondern wurden in winzigen 60x60cm großen Käfigen gehalten und brutal behandelt.<br> <br> Heute wurde bekannt, dass das börsennotierte Unternehmen mit einem Umsatz von über 2 Mrd. USD seinen Profit auf Kosten der Tiere nun noch mehr steigern will. Covance kündigte an, das Tierversuchslabor am Kappenberger Damm noch weiter auszubauen.&nbsp;<br> <br> DIE LINKE. Münster setzt sich ein für die komplette Abschaffung von Tierversuchen, in Münster und überall. Tierärzte in der ganzen Welt prangern seit Jahren an, dass die Forschungsergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind, dies wird untermauert von zahlreichen Studien. Rund 92 Prozent aller neuen Medikamente fallen in klinischen Versuchen durch, nachdem sie im Tierversuch bestanden haben.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>DIE LINKE. Münster</strong></p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-287167</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Jul 2019 21:28:23 +0200</pubDate>
                <title>LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW goes Animal Rights March Köln 2019</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/lag-tierschutz-die-linke-nrw-goes-animal-rights-march-koeln-2019/</link>
                
                <description>Samstag, 17. August 2019 von 10:30 bis 13:30 am Ottoplatz, 50679 Köln. 
Wir treffen uns kurz vorher oder bilden Fahrgemeinschaften - Absprachen wg. Gruppentickets bzw. Fahrten mit dem Auto erwünscht. Am Standort Ottoplatz sammeln wir uns kurz vorher und bilden einen kleinen Block. 

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstag, 17. August 2019 von 10:30 bis 13:30 am Ottoplatz, 50679 Köln</strong></p>
<p>Tierrechte durchsetzen!<br> <br> Wir treffen uns kurz vorher oder bilden Fahrgemeinschaften - Absprachen wg. Gruppentickets bzw. Fahrten mit dem Auto erwünscht. Am Standort Ottoplatz sammeln wir uns kurz vorher und bilden einen kleinen Block.<br> <br> Text aus der Veranstaltung Animal Rights March Köln 2019:<br> Der offizielle ›Animal Rights March‹ ist ein jährlicher veganer Marsch, der 2016 von Surge in London gegründet wurde.<br> Ziel des Marsches ist es, die vegane Gemeinschaft weltweit zu vereinen und Veganer*innen zu inspirieren, sich auch im Alltag für Tiere einzusetzen und mutig im jeweiligen Umfeld aktiv zu werden.<br> Im Jahr 2016 brachte Surge 2.500 Veganer*innen zusammen, die durch das Zentrum Londons marschierten, und im Jahr 2018 gelang es uns, 28.000 Veganer*innen weltweit zu mobilisieren, die in 25 Städten auf der ganzen Welt marschierten (Berlin: deutlich über 3000 Teilnehmer*innen) und ein Ende aller Tierunterdrückung forderten.<br> Basierend auf dem Wachstum und dem Erfolg des bisherigen Marsches glauben wir, dass die Veranstaltung die Kraft und das Potenzial hat, eine der historisch bedeutendsten Tierrechtsveranstaltungen auf dem Weg in eine vegane Zukunft zu sein.<br> <br> Es kann nicht anders sein: es soll auch einen TOARM in Köln geben, zusammen mit <a href="https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.surgeactivism.org%2F%3Ffbclid%3DIwAR1wmQponQOtrxrWJ86bpfFAbTZRhcJWRC-_3AhhtzTk2fXcgZU_vT1Vlmk&amp;h=AT1daFxDlrXT99ol1fu1FkW6163eWRagHsQYT87_ZjuDxiyhzg137YznYcqvWHQ6EYq4ctTZxNPNKfQgGz2djPJKNWi1wq6uIhjm5ik-A7appXvR5rWRIkUXO1XHb_pXvt_A" target="_blank" rel="noreferrer">www.surgeactivism.org</a><br> werden wir zeigen was Köln kann!<br> Und das wie immer mit voller Regenbogen Power!<br> <br> Wir wollen, dass DU Teil der Geschichte wirst.<br> Eines unserer Hauptziele des offiziellen Tierrechtsmarschs ist es, das Selbstvertrauen von Veganer*innen zu wecken, die sonst angesichts der Unterdrückung schweigen würden, ihnen das Gefühl zu geben, dass sie jedes Mal, wenn sie die Entscheidung treffen, sich für die Tiere in ihrem täglichen Leben einzusetzen, viele laute Stimmen hinter sich haben. Unser Ziel ist es, dass der offizielle Tierrechtsmarsch einen Welleneffekt des Aktivismus auf der ganzen Welt erzeugt, der uns durch ein weiteres Jahr der Fortschritte für die vegane Bewegung führt.<br> <br> Selbstverständnis:<br> Es wird sich hier für einen abolitionistischen Standpunkt bezüglich der Ausbeutung von Tieren und für eine klare vegane Botschaft eingesetzt.<br> Wir kämpfen gegen Speziesismus, weshalb auch andere Arten von Diskriminierung wie beispielsweise (aber nicht beschränkt auf) Sexismus, Homophobie, Ableismi und Rassismus in Wort und Tat nicht mit unseren Werten einhergehen.<br> Jegliche Person oder Gruppe, die mit dem Obengenannten nicht einverstanden ist, ist nicht bei der Aktionen nicht erwünscht.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 10 Jul 2019 22:13:53 +0200</pubDate>
                <title>Vorstandssitzung der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW am Sonntag, 14.07.2019 um 12:00 Uhr  im Büro DIE LINKE. KV Gütersloh, Bismarckstr. 2, 33330 Gütersloh</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/vorstandssitzung-der-lag-tierschutz-die-linke-nrw-am-samstag-15-12-2018-um-14-00-uhr-im-buero-die-li/</link>
                
                <description>Liebe TierfreundInnen;

hiermit laden wir Euch herzlich zur nächsten Vorstandssitzung der LAG Tierschutz NRW ein. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe TierfreundInnen;<br> <br> hiermit laden wir Euch herzlich zur nächsten Vorstandssitzung&nbsp;der LAG Tierschutz NRW ein.&nbsp;<br> <br> Weiter unten findet Ihr unseren Vorschlag zur Tagesordnung.&nbsp;<br> <br> Mit tierfreundlichen Grüßen<br> <br> Der Vorstand der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW<br> _______________________________________________________________________________</p>
<p><strong>Tagesordnung</strong><br> <br> 1. Begrüßung<br> <br> 2. Ernennung Sitzungsleitung, Ernennung Protokollführung<br> 2.1 Beschlussfassung des Protokolls der vergangenen Vorstandssitzung&nbsp;<br> <br> 3. Anträge zur Tagesordnung<br> 3.1 Beschluss der Tagesordnung</p>
<p>4 Finanzen der LAG Tierschutz NRW<br> 4.1 Aktuelles finanzielles Budget/Höhe der eingegangenen Spenden<br> 4.2 Finanzierung eines erneuten Drucks des LAG-Flyers<br> 4.3 Finanzierung der geplanten T-Shirts der LAG Tierschutz</p>
<p>5. Diskussion zum Thema Kommunale Leitlinien: Erstellung eines ersten Entwurfs für das Tierschutzkapitel</p>
<p>6. Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes<br> <br> 7. Teilnahme am Animal Rights March in Köln 17.08.19 und/oder in Berlin am 25.08.19<br> <br> 8. Teilnahme am „Freitag, den 13.“ (möglicher bundesweiter Aktionstag zum Thema Tönnies 13.09.2019)<br> <br> 9. Termine/Verschiedenes</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-324055</guid>
                <pubDate>Sat, 22 Jun 2019 00:08:00 +0200</pubDate>
                <title>Tiere wirksam schützen - BA Beschluss 2019/002 G.3. Neu</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/tiere-wirksam-schuetzen-ba-beschluss-2019-002-g-3-neu/</link>
                <author>Camila Cirlini</author>
                <description>Beschlüsse und Erklärungen des Bundesausschusses
22. Juni 2019
BA Beschluss 2019/002 G.3. Neu
Tiere wirksam schützen
Beschluss des Bundesausschusses vom 22. Juni 2019</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Beschlüsse und Erklärungen des Bundesausschusses 22. Juni 2019 BA Beschluss 2019/002 G.3. Neu<br> <br> Tiere wirksam schützen<br> Beschluss des Bundesausschusses vom 22. Juni 2019<br> <br> Oft stehen wirtschaftliche Interessen dahinter, wenn sich bei Tierversuchen, nicht tiergerechter Haltung und ungenügendem Schutz vor Tierquälerei kaum etwas ändert. DIE LINKE will Tiere wirksam schützen. Wir fordern ein grundsätzliches Verbot von Tierversuchen. Stattdessen müssen Alternativen erforscht und gefördert werden. Dafür fordern wir einen höheren Etat als bisher - beginnend mit mindestens 5 Prozent der Gesamtförderungen. Gleichzeitig sollen Fördergelder für Tierversuche zurückgefahren werden. Nach fünf Jahren sollen für Tierversuche keine Fördergelder mehr gezahlt werden. Sofort durchzusetzen ist ein Verbot von Versuchen an Tieren des Schweregrades "schwerst" und "schwer".<br> <br> Wir wollen Massentierhaltung, die nicht tiergerecht und umweltgerecht ist, beenden. Industrielle Tierhaltung muss durch artgerechte, umwelt- und ressourcenschonende Haltungsformen ersetzt werden. Schlachttiertransporte können dem Schutz der Tiere niemals gerecht werden. Bis sie beendet sind, müssen Schlachttiere zum nächstgelegenen Schlachthof gefahren werden. Bestenfalls sollen Lebendtiertransporte jedoch nur noch in Ausnahmefällen zu genehmigen sein. Transporte von lebenden Schlachttieren in Nicht-EU-Länder oder aus Nicht-EU-Ländern müssen umgehend verboten werden.<br> <br> Wir lehnen die nicht artgerechte Haltung von Tieren ab - ob im Zirkus, Delphinarien, Zoo, auf der Kirmes oder in der Arena. In Anlehnung an das Schweizer Konzept zur Erhaltung der Artenvielfalt fordern wir außerdem ein Programm zur Erstellung von flächendeckenden Wildtierkorridoren und Wildtierpassagen und eine zügige Umsetzung unserer Forderung.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-280423</guid>
                <pubDate>Sat, 06 Apr 2019 20:50:20 +0200</pubDate>
                <title>Mitgliederversammlung der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW am Karfreitag, 19.04.2019 um 12:00 Uhr im Büro DIE LINKE, Bismarckstr. 2, 33330 Gütersloh</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/mitgliederversammlung-der-lag-tierschutz-die-linke-nrw-am-karfreitag-19-04-2019-um-12-00-uhr-im-buer/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe TierfreundInnen;<br> <br> hiermit laden wir Euch herzlich zur nächsten MV der LAG Tierschutz NRW ein.&nbsp;<br> <br> Diesmal machen wir in Gütersloh Station.&nbsp;Weiter unten findet Ihr unseren Vorschlag zur Tagesordnung.&nbsp;<br> <br> Mit tierfreundlichen Grüßen<br> <br> Der Vorstand der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW<br> Camila Cirlini,&nbsp; Uschi Kappeler, Edith Bartelmus-Scholich, Sandra Lang<br> _______________________________________________________________________________<br> <br> <strong>Mitgliederversammlung der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW am Karfreitag, 19.04.2019 um 12:00 Uhr im Büro DIE LINKE, Bismarckstr. 2, 33330 Gütersloh</strong><br> <br> <strong>Vorschlag zur Tagesordnung</strong><br> <br> 1. Begrüßung<br> 1.1 Vorstellungsrunde<br> <br> 2. Ernennung Sitzungsleitung und Führung der Redeliste, Ernennung Protokollführung<br> 2.1 Beschlussfassung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung<br> <br> 3. Anträge zur Tagesordnung<br> 3.1 Beschluss der Tagesordnung<br> <br> 4. Bericht des Vorstandes<br> <br> 5. Neuwahl des Vorstandes&nbsp;<br> 5.1 Wahl einer Wahlkommission<br> 5.2 Vorstellung der KandidatInnen zur Wahl<br> 5.3 Mandatsprüfung durch die Wahlkommission<br> 5.4 Durchführung der Wahl<br> 5.5 Bekanntgabe des Wahlergebnisses<br> <br> Pause<br> <br> 6. Bericht über den Bundesparteitag in Bonn&nbsp;<br> 6.1 Stand der LAG Tierschutz<br> 6.2 Tierschutz-Anträge<br> <br> 7. Sonstige Berichte über regionale Arbeiten unserer Tierrechts-Bündnisse/Tierschutz-AGs in NRW<br> <br> 8. Diskussion über zukünftige Anträge an den LPT NRW im Dezember 2019<br> <br> 9. Diskussion zur Beteiligung an der Erstellung der Kommunalpolitischen Leitlinien NRW<br> <br> 10. Diskussionen und Ideenfindung zu weiteren Vorhaben der LAG Tierschutz 2019/2020<br> <br> 11. Verschiedenes</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 27 Feb 2019 21:01:43 +0100</pubDate>
                <title>NRW-Regierung erklärt dem Tier- und Naturschutz den Krieg</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/nrw-regierung-erklaert-dem-tier-und-naturschutz-den-krieg/</link>
                <author>Uschi Kappeler</author>
                <description>Am 22.02.19 hat die CDU/FDP Landesregierung von NRW mit den Stimmen der AfD das sogenannte „Ökologische Jagdgesetz“ der SPD/Grünen Vorgänger-Regierung so gut wie abgeschafft. Die jetzige Novellierung versetzt das Jagdgesetz wieder ins vergangene Jahrhundert. Tier- und Umweltschutz Organisationen, sowie Bürger sind entsetzt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 22.02.19 hat die CDU/FDP Landesregierung von NRW </strong>mit den Stimmen der AfD das&nbsp;sogenannte „Ökologische Jagdgesetz“&nbsp;der SPD/Grünen Vorgänger-Regierung so gut wie abgeschafft. Die jetzige Novellierung versetzt das Jagdgesetz wieder ins vergangene Jahrhundert. Tier- und Umweltschutz Organisationen, sowie Bürger sind entsetzt. Statt Schutz von bedrohten Tieren, der Umwelt und Natur, stehen nun wieder die Interessen der Jagdlobby im Mittelpunkt. Dazu erklärt die FDP: "Das Gesetz gibt den Jägern die Würde zurück". NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) sagte: "Wir brauchen für unsere JägerInnen mehr Rechtssicherheit und Beständigkeit im Jagdrecht". Im Resultat ist das jetzige Jagdgesetz ein Kniefall vor der Jagdlobby. Es erleichtert und erlaubt nicht nur die Störung und Tötung von Tieren in Schutzgebieten, sondern auch&nbsp;tierverachtende Praktiken: wie zum Beispiel&nbsp;das Flugunfähig-Machen von Enten zur Ausbildung von Jagdhunden, die Baujagd bei Füchsen, bei Dachsen im Kunstbau. Hierzu ist noch zu erwähnen, dass&nbsp;das Massakrieren der Füchse in den sog. Fuchswochen den Blutrausch der Hobby-Tierkiller in ihrer Vollendung darstellt. So liegen dutzende getötete Tiere mit&nbsp;heraushängenden&nbsp;Eingeweiden, zerschossenen Kiefern und Läufen "auf Strecke gebracht" in ihrem Blut. Oft wird der stärkste Fuchs prämiert. Besonders niederträchtig ist,&nbsp;dass&nbsp;dieses Abschlachten noch als Naturschutzmaßnahme erklärt wird. Der Fuchs gefährdet keine einzige andere Tierart. Er wird von der Jagdlobby für den Rückgang von Tierarten verantwortlich gemacht, die unter der intensiven Landwirtschaft leiden.&nbsp;Die Jagdzeit von Rabenkrähen wird verlängert bis zum 10. März, dem Beginn der Nistzeit. Für Umweltverbände ist dies ein Verstoß gegen die EU-Naturschutzrichtlinien. Tauben- und Krähenkarusselle sind wieder zulässig, wenn Lockvogelattrappen eingesetzt werden. Fasanen und Stockenten dürfen wieder bis acht Wochen vor Beginn der Jagd ausgesetzt werden. Die Vollschonung der Waldschnepfe ist beendet.</p>
<p>Nun sollen wieder alle Greifvogel-, Enten-, Möwen- und Taubenarten inklusive der hochgradig gefährdeten Turteltaube zukünftig dem Jagdrecht unterstellt werden. Ebenso Baummarder und Mauswiesel. Auch die Arten wie Lachmöwe, Waldschnepfe, Blässralle und Türkentaube werden wieder zum Abschuss frei gegeben. Ein vernünftiger Tötungsgrund, wie ihn das Tierschutzgesetz vorschreibt, ist aus Sicht der Landesregierung gegeben, wenn ein Jäger „die Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit“ einhält! Wildschweine dürfen bis 2023 ganzjährig&nbsp;bejagt&nbsp;werden, so soll die Übertragung&nbsp;der&nbsp;Afrikanischen&nbsp;Schweinepest vermieden werden.</p>
<p>Die Kirrmenge (Futter zum Anlocken) darf wieder verdoppelt werden und die Fütterung von Wild in den&nbsp;sogenannten&nbsp;Notzeiten soll um&nbsp;sechs&nbsp;Wochen verlängert werden. Dabei ist bemerkenswert, dass jetzt auch das Betreten von Kirrstellen eine Ordnungswidrigkeit darstellen soll. Damit will man augenscheinlich die öffentliche Kontrolle einschränken.</p>
<p>Nachdem die sogenannten Pflichthegeschau (Trophäenschau) im vorherigen Jagdgesetz abgeschafft worden war, ist sie nun wieder eingeführt.</p>
<p>Der „Nachweis einer besonderen Schießfertigkeit“ ist wieder abgeschafft worden.&nbsp;Stattdessen&nbsp;reicht jetzt der Nachweis eines „Schießübungsnachweises“. Damit soll offenbar allen und noch mehr JägerInnen ermöglicht werden, ihr blutiges Hobby weiterhin auszuüben.&nbsp;</p>
<p>Interessant ist,&nbsp;dass laut&nbsp;BUND der Gesetzentwurf durch das Ministerbüro und nicht etwa durch das zuständige Referat im Ministerium erarbeitet wurde.</p>
<p>Fazit: das neue beschlossene Jagdgesetz der CDU/FDP Regierung in Zusammenarbeit mit der AfD ist&nbsp;eine Bankrott-Erklärung, ein Total-Versagen zum Natur- und Tierschutz. Ein tierpolitisches Armutszeugnis. Eine Politik für die Lobbyinteressen einer kleinen keifenden Minderheit. Eigentlich nicht Neues in NRW;&nbsp;denn nach den vorausgegangen tier- und umweltpolitischen Tief-Flügen der schwarz-gelben Landesregierung war derartiges zu erwarten.&nbsp;Wir, die LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW sagen nein! Wir werden&nbsp;entsprechende Proteste&nbsp;unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-277536</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Feb 2019 20:44:48 +0100</pubDate>
                <title>Eine Nische für den Wolf - Wie der Mensch und seine Nutztiere sich in NRW mit dem Wolf arrangieren können</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/eine-nische-fuer-den-wolf-wie-der-mensch-und-seine-nutztiere-sich-in-nrw-mit-dem-wolf-arrangieren-ko/</link>
                <author>Edith Bartelmus-Scholich</author>
                <description>NRW wird Wolfsland. Nachdem schon seit Jahren durchziehende Einzeltiere beobachtet wurden, hat sich nun in der Senne das erste Rudel angesiedelt. Weitere werden sicher folgen. Das wirft Fragen dazu auf, wie der Mensch und seine Nutztiere mit dem großen Beutegreifer Wolf koexistieren können. Dieses Konfliktfeld haben am 16.2. in Ahlen auf Einladung der LAG Tierschutz in und bei der Partei DIE LINKE. NRW der Wolfsexperte des NABU, Thomas Pusch, und die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, die Tierärztin Frau Dr. Kirsten Tackmann beleuchtet und diskutiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>NRW wird Wolfsland. </strong>Nachdem schon seit Jahren durchziehende Einzeltiere beobachtet wurden, hat sich nun in der Senne das erste Rudel angesiedelt. Weitere werden sicher folgen. Das wirft Fragen dazu auf, wie der Mensch und seine Nutztiere mit dem großen Beutegreifer Wolf koexistieren können. Dieses Konfliktfeld haben am 16.2. in Ahlen auf Einladung der LAG Tierschutz in und bei der Partei DIE LINKE. NRW der Wolfsexperte des NABU, Thomas Pusch, und die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, die Tierärztin Frau Dr. Kirsten Tackmann beleuchtet und diskutiert.</p>
<p>Angstfrei, aber mit Respekt sollten Menschen dem Wolf gegenüber treten. Wobei den meisten Menschen auch in ländlichen Gegenden wohl nie eine Begegnung mit einem Wolf &nbsp;passieren wird. Wölfe sind nämlich scheue Tiere, sie meiden den Menschen, nehmen ihn sehr früh wahr und ziehen sich dann in der Regel zurück. Auch ist der Wolf ein vorsichtiger Jäger, der sehr, sehr wenig riskiert. Ein Vorgehen, welches sich für seine Art bewährt hat, weil jede schwere Verletzung für den jagenden Wolf und eventuell&nbsp; mitzuversorgende Welpen zu einer Existenzfrage wird.</p>
<p>Der Wolf benötigt in NRW wie überall Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Er jagt vor allem Rehwild und, da seine Beute zumeist&nbsp;aus schwächeren Tieren besteht, wirkt sich seine Anwesenheit stärkend auf die Population des Wildes aus. Auf der Jagd entwickelt er keine Sprinterqualitäten, sondern ist Langstreckenläufer. Wölfe laufen gut und gerne 40 Kilometer pro Tag. Ihr Territorium, an das sie eine starke Bindung haben, darf daher auch nicht zu kleinteilig sein. 150 bis 250 Quadratkilometer durchstreift ein Wolf ungefähr. Als Rückzugsmöglichkeit&nbsp; braucht der Wolf einen Raum, den er nicht mit Menschen teilen muss. Dieser Raum muss aber nicht Wildnis, sondern kann durchaus Kulturlandschaft sein.</p>
<p>Das Wolfsrudel ist ein Familienverband, bestehend aus einem Wolfspaar und seinen Jungen. Jährlich bringt die Fähe 6 bis 8 Welpen zur Welt, wovon etwa die Hälfte das erste Lebensjahr überlebt. Die Jungwölfe bleiben relativ lange bei ihren Eltern. Erst mit&nbsp; 22 bis 23 Monaten verlassen sie das Rudel und begeben sich auf eine Wanderung mit dem Ziel eine Partnerschaft zu finden und in einem eigenen Territorium ein neues Rudel zu begründen.</p>
<p>Ein begrenztes Nahrungsangebot sowie ein „Angebot leicht zugänglicher Weidetiere“ können dazu führen, dass ein Wolf z.B. Schafe und Ziegen reißt. Im Wolfsgebiet ist es daher unbedingt nötig, Weidetiere vor dem Wolf zu schützen. Dies kann je nach Größe und Zusammensetzung der jeweiligen Herde ganz unterschiedlich geschehen. Für kleine Gruppen von Ziegen, Schafen und auch Pferden bietet sich die Möglichkeit diese über Nacht einzustallen. Wo das nicht möglich ist, ist ein Elektro-Schutzzaun mit Untergrabungsschutz und Flatterband unabdingbar. Die beste Lösung ist zusätzlich ein Herdenschutzhund, der mit den Weidetieren lebt und diese selbstständig verteidigt. Die Erfahrungen mit Herdenschutzhunden aus anderen Bundesländern sind durchweg positiv.</p>
<p>Praktisch müssen die Weidetierhalter beim Einrichten&nbsp; von (präventivem) Herdenschutz finanziell unterstützt werden. Seitdem im Jahr 2005 die sog. Weidetierprämie der EU-Agrarreform zum Opfer gefallen ist, haben die Halter von Weidetieren ohnehin große Existenzprobleme, die nun nicht noch verschärft werden dürfen. Immerhin ist die Weidetierhaltung tierfreundlich und daher der Massentierhaltung in Ställen vorzuziehen. Eine Lobby für die Weidetierhalter formiert sich aber nur langsam. So gibt es zwar zwischenzeitlich im Bundestag eine Arbeitsgruppe „Herdenschutzhunde“, die u.a. die Wiedereinführung einer Weidetierprämie fordert, aber nach wie vor sind viele politische und juristische Fragen ungeklärt. Anstelle eines eigentlich notwendigen Kompetenzzentrums für Herdenschutz soll&nbsp; nun wenigstens eine bundesweite Beratungsstelle für Herdenschutz eingerichtet werden. Allerdings ist noch offen, wie sie finanziert werden soll. Im Bundeshaushalt findet sich bis jetzt kein Titel dazu.</p>
<p>Nicht nur, weil Konflikte mit dem zurückehrenden Wolf minimiert werden sollen, sondern auch, weil Weidetierhalter Unterstützung brauchen, gibt es Handlungsbedarf für die Politik. Aufmerksamkeit und ein wenig Druck auf die Landes- und Bundesregierung kann die Integration des Wolfs in NRW nur befördern.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-276892</guid>
                <pubDate>Fri, 15 Feb 2019 11:39:14 +0100</pubDate>
                <title>Stellungnahme der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW zu dem Fall des Bonobo-Mannes Bili im Wuppertaler Zoo </title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/stellungnahme-der-lag-tierschutz-die-linke-nrw-zu-dem-fall-des-bonobo-mannes-bili-im-wuppertaler-zoo/</link>
                <author>Camila Cirlini</author>
                <description>Seit seiner Ankunft wurde der männliche Bonobo Bili im Wuppertaler Zoo von seinen Artgenossen gemobbt, angegriffen, verletzt und gebissen. Nun hat der Zoo endlich reagiert und trennt Bili zeitweilig von seinen Artgenossen.Die Ausführungen des Wuppertaler Zoo Direktors, dass Bili eine Familie benötige und dass das Verhalten der anderen Affen der Gruppe als normal eingestuft werden kann, ist sicherlich nicht falsch. Die Situation im Zoo ist aber nicht vergleichbar mit einer Situation in freier Wildbahn.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit seiner&nbsp;Ankunft wurde&nbsp;der&nbsp;männliche&nbsp;Bonobo Bili&nbsp;im Wuppertaler Zoo&nbsp;von seinen Artgenossen <strong>gemobbt, angegriffen, verletzt</strong> und <strong>gebissen</strong>. Nun hat der Zoo endlich reagiert und trennt Bili zeitweilig von seinen Artgenossen.<br> Die Ausführungen des Wuppertaler Zoo Direktors, dass Bili eine Familie benötige und dass das Verhalten der anderen Affen der Gruppe als normal eingestuft werden kann, ist sicherlich nicht falsch. Die Situation im Zoo ist aber nicht vergleichbar mit einer Situation in freier Wildbahn. In Freiheit könnte sich der Bonobo Mann verstecken, er könnte fliehen, sich der Gruppe entziehen; das alles ist im Zoo nicht möglich.<br> Eine vergleichbare Situation in Freiheit wäre eher unwahrscheinlich. Bili wurde in diesen Familienverband gebracht, um Nachkommen zu zeugen. Männliche Bonobos sind rangniedriger als weibliche Bonobos; kommt ein solcher Mann dann ohne Mutter in eine neue Gruppe so sind Probleme vorprogrammiert.<br> Menschenaffen sind keine Gegenstände, die man weiterreicht, sondern sie benötigen soziale Strukturen, um gesund zu bleiben wie wir Menschen. Wir sind der Meinung, dass der Zoo Wuppertal - da er Bili in diese Situation gebracht hat, in der er sich nun befindet - die Verantwortung für diesen Menschaffen zu übernehmen hat und Schaden von ihm abzuwenden hat.</p>
<p><strong>Wir fordern den Wuppertaler Zoo auf hier umgehend verantwortungsvoll zu handeln.</strong></p>
<p>Auch ist Bili kein Schimpanse, sondern ein Bonobo; aus diesem Grunde ist auch eine Rückführung nach England in eine Schimpansen-Gruppe ebenso wenig sinnvoll, wie Bili weiterhin den Angriffen seiner Artgenossen schutzlos auszuliefern. Dieser Fall zeigt einmal mehr wie sehr Tiere unter der Gefangenschaft in Zoos leiden müssen. Zoologische Gärten sind nichts anderes als Gefängnisse für Tiere, die in den allerwenigsten Fällen auch nur ansatzweise den Bedürfnissen ihrer unschuldigen Insassen gerecht werden können.<br> <br> Vorstand der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-274105</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Dec 2018 17:47:00 +0100</pubDate>
                <title>Herdenschutz ist Wolfsschutz!</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/herdenschutz-ist-wolfsschutz/</link>
                <author>Camila Cirlini</author>
                <description>Nordrhein-Westfalen wurde zum Wolfsland erklärt. Unter dem Titel „Herdenschutz ist Wolfsschutz“ haben wir für den 16.02.2019, im Kreisbüro DIE LINKE. Ahlen, eine Informationsveranstaltung geplant. Wir haben zwei Fachreferenten eingeladen, welche uns nach einem Referat zu einer Diskussionsrunde zur Verfügung stehen werden. Thomas Pusch, Sprecher des Landesfachausschusses Wolf, NABU NRW
Thema: Die Rückkehr der Wölfe und Dr. Kirsten Tackmann, Agrarpolitische Sprecherin, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Themen: Politische Maßnahmen zur Umsetzung von Herdenschutz und Wolfsschutz.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nordrhein-Westfalen wurde zum Wolfsland erklärt. Unter dem Titel „Herdenschutz ist Wolfsschutz“ haben wir für den 16.02.2019 eine Informationsveranstaltung geplant. Wir haben zwei Fachreferenten eingeladen, welche uns nach einem Referat zu einer Diskussionsrunde zur Verfügung stehen werden.<br> <br> <strong>Samstag, 16.02.2018<br> Beginn 14:00 Uhr - Ende 17:00 Uhr</strong><br> <br> <strong>14:00 Uhr - Begrüßung </strong><br> durch die LAG Tierschutz NRW - Sandra Lang, Uschi Kappeler<br> <br> <strong>14:15 Uhr - Referat</strong><br> <strong>Thomas Pusch</strong>, Sprecher des Landesfachausschusses Wolf, NABU NRW<br> Thema: Die Rückkehr der Wölfe<br> <br> <strong>15:00 - Referat<br> Dr. Kirsten Tackmann</strong>, Agrarpolitische Sprecherin, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag<br> Themen: Politische Maßnahmen zur Umsetzung von Herdenschutz und Wolfsschutz<br> <br> <strong>15:30 Uhr Diskussion</strong><br> Moderation durch die LAG Tierschutz NRW - Edith Bartelmus-Scholich, Camila Cirlini<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> <strong>ca. 17:00 Uhr Schlusswort durch die LAG Tierschutz NRW</strong><br> Ende der Veranstaltung<br> <br> <strong>Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:</strong><br> DIE LINKE. Ahlen<br> Klosterstr. 16<br> 59227 Ahlen<br> <br> Vom Hauptbahnhof Ahlen aus ist das Büro der Linken in ein paar Minuten zu Fuß zu erreichen. Am Busbahnhof kann man bis 14 Uhr umsteigen in die Linie C1 , die an der Klosterstraße eine Haltestelle hat.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-271312</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Nov 2018 21:34:24 +0100</pubDate>
                <title>Multiresistente Keime in der Ems - Bündnis fordert Stopp der Genehmigung</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/multiresistente-keime-in-der-ems-buendnis-fordert-stopp-der-genehmigung/</link>
                <author>Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung</author>
                <description>Bernhard Bußwinkel vom Kreis Gütersloh hat recht: die Keimbelastung der Ems kann viele Ursachen haben. Das Vorkommen multiresistenter Keime flussaufwärts der Kläranlage spricht für die Massentierhaltung als einem der Verursacher. Aber auch Krankenhäuser und Schlachthöfe sind potentielle Verbreiter multiresistenter Keime. Bis die Ursachen der Verunreinigungen geklärt und beseitigt sind, muss die Genehmigung der Kapazitätserweiterung der Schlachtfabrik Tönnies gestoppt werden. Gleiches gilt für alle Verfahren zur Genehmigung von Mastanlagen im Kreis Gütersloh. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard Bußwinkel vom Kreis Gütersloh hat recht: die Keimbelastung der Ems kann viele Ursachen haben. Das Vorkommen multiresistenter Keime flussaufwärts der Kläranlage spricht für die Massentierhaltung als einem der Verursacher. Aber auch Krankenhäuser und Schlachthöfe sind potentielle Verbreiter multiresistenter Keime. Bis die Ursachen der Verunreinigungen geklärt und beseitigt sind, muss die Genehmigung der Kapazitätserweiterung der Schlachtfabrik Tönnies gestoppt werden. Gleiches gilt für alle Verfahren zur Genehmigung von Mastanlagen im Kreis Gütersloh.&nbsp;<br> Bereits jetzt landet die Ems im Ranking der zehn großen deutschen Flussgebiete auf dem letzten Platz.&nbsp;Der Fluss gilt als dreckig und verschlickt. Die Nitratbelastung der Ems ist vier Mal so hoch, wie sie sein sollte. Nun kommt der Nachweis gefährlicher multiresistenter Keime dazu. Die GNU rät darum zu einem Badeverbot und einem Verbot von Wassersport.<br> Die Untersuchung ergab, dass Keime in der Ems gegen bis zu acht von vierzehn untersuchten Antibiotika immun sind. Es wurden sogar Resistenzen gegen drei von vier Reserveantibiotika nachgewiesen. Reserveantibiotika kommen bei schweren Infektionen zum Einsatz, wenn alle anderen Antibiotika versagen. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene geht von bis zu 30.000 Todesfällen jährlich verursacht durch multiresistente Keime aus.&nbsp;<br> Am 13. Juni diesen Jahres fand auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine öffentliche Anhörung im Bundestag zum Thema „Unser Wasser vor multiresistenten Keimen schützen (BT-Drucksache 19/1159)“ statt. Die Expertenanhörung einschließlich der schriftlichen Stellungnahmen der Sachverständigen stehen auch allen Verantwortlichen im Kreis Gütersloh zur Verfügung unter:<br> <a href="https://www.bundestag.de/ausschuesse/a16_umwelt/oeffentliche_anhoerungen/oeffentliche-anhoerung-13-sitzung-keime-inhalt/557576" target="_blank" rel="noreferrer">www.bundestag.de/ausschuesse/a16_umwelt/oeffentliche_anhoerungen/oeffentliche-anhoerung-13-sitzung-keime-inhalt/557576</a><br> Vor diesem Hintergrund könnte sich die Behauptung der Firma Tönnies, das Abwasser der Schlachtfabrik sei sauberer als häusliches Abwasser, als Gipfel der Verharmlosung erweisen.<br> Die Experten sind zudem der Meinung, die Ozonfiltration in der vierten Reinigungsstufe in Klärwerken stelle keine ausreichende Barriere für multiresistente Keime dar. Sie gehen davon aus, dass dafür eine fünfte oder sechste Stufe nötig sei. Das führe allerdings zu drastischen Gebührensteigerungen, einem erhöhten Energiebedarf sowie höheren Kohlenstoffdioxidemissionen und mehr Reststoffen. Die Kosten für weitere Reinigungsstufen sollten nicht den Bürgern auferlegt werden, sondern den Verursachern in Rechnung gestellt werden.<br> Die Sachverständigen vertreten aufgrund der umfangreichen Problematik einhellig die Meinung, dass vorrangig die Einbringung multiresistenter Keime verhindert werden muss.<br> Die NRW-Landesregierung hat für nächstes Jahr Untersuchungen von Gewässern in NRW angekündigt. Auch das bundesweite Forschungsprojekt Hyreka erforscht die Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien durch die Landwirtschaft und Abwässer aus Kliniken und Schlachthöfen. Die Ergebnisse sollen 2019 vorgestellt werden.&nbsp;<br> Das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung verlangt kreisweite Untersuchungen von Gewässern hinsichtlich der Resistenzbelastung. Es müssen die „hotspots“ gefunden werden, an denen multiresistente Keime in die Gewässer gelangen.&nbsp;Es ist auch zu klären, inwieweit die kontaminierten Klärschlämme, die in den Klärwerken anfallen, zu einer Verbreitung multiresistenter Keime beitragen.<br> Mit der Vorgehensweise frei nach dem Grundsatz „Was nicht vorschriftsmäßig getestet werden muss, wird auch sicherlich nicht vorhanden sein.“ wollen sich die Gütersloher Bürger nicht zufrieden geben.&nbsp;Das haben wir während unserer&nbsp;zahlreichen Protest-Aktionen immer wieder gehört. Wir haben Tausende Unterschriften gesammelt;&nbsp;man stand sogar Schlange, um gegen die Tönnies-Erweiterung zu unterschreiben. Leider machten auch viele&nbsp;Gütersloher deutlich, dass&nbsp;man sich machtlos fühle gegenüber dem Tönnies-Konzern und der folgenschweren Entscheidungen der Kreisverwaltung.&nbsp;<br> Bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind, ausgewertet und öffentlich diskutiert sowie Maßnahmen getroffen wurden, um die Verbreitung der Keime zu verhindern, müssen alle Vorhaben zu Bau oder Erweiterung von Mastanlagen und Schlachthöfen gestoppt werden.</p>
<p>Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung: <a href="https://buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/" target="_blank" rel="noreferrer">buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de</a><br> Ergebnisse der Wasseruntersuchung: <a href="http://www.gnu-gt.de/keime_in_der_ems.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.gnu-gt.de/keime_in_der_ems.html</a><br> Fotos: Probeentnahme aus der Ems</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 15 Oct 2018 19:37:21 +0200</pubDate>
                <title>Aktionstag mit MdL Dr. Johanna Scheringer-Wright und dem Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/aktionstag-mit-mdl-dr-johanna-scheringer-wright-und-dem-buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung/</link>
                
                <description>Am Samstag, 20. Oktober 2018 von 11:00 bis 15:00 besucht Dr. Johanna Scheringer-Wright (Sprecherin für Agrarpolitik der Linksfraktion im Thüringer Landtag) die Aktivisten des Bündnisses gegen die Tönnies-Erweiterung im Kreis Gütersloh. Die LAG Tierschutz NRW ist seit dessen Gründung Partner des Bündnisses.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, 20. Oktober 2018 von 11:00 bis 15:00 besucht Dr. Johanna Scheringer-Wright (Sprecherin für Agrarpolitik der Linksfraktion im Thüringer Landtag) die Aktivisten des Bündnisses gegen die Tönnies-Erweiterung im Kreis Gütersloh. Die LAG Tierschutz NRW ist seit dessen Gründung Partner des Bündnisses.<br> <br> Ablauf: Von 11 bis 13 Uhr informieren wir mit dem Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung in der Gütersloher Fußgängerzone über die industrielle Nutztierhaltung und über Möglichkeiten einer veränderten Landwirtschaft.<br> Um 13 Uhr fahren wir gemeinsam zur Schlachtfabrik nach Rheda.&nbsp;<br> Von 14 bis 15 Uhr werden wir vor der Schlachtfabrik Tönnies in Rheda eine kleine Mahnwache abhalten.<br> <br> Die Entscheidung, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zu dem Kapazitätserweiterung-Antrag von Tönnies durchgeführt werden soll oder nicht steht bisher noch aus. Die Vorprüfung zur UVP ist bis heute noch nicht abgeschlossen.&nbsp;<br> <br> Wir machen weiterhin deutlich, dass wir uns gegen jegliche Erweiterungen der Schlachtfabrik Tönnies in Rheda aussprechen - aus Liebe zum Tier, zur Umwelt und aus Liebe zum Menschen. Bisher werden bereits im Werk Tönnies in Rheda täglich 26.000 Tiere geschlachtet. Tönnies hatte im Mai 2017 eine Kapazitätserweiterung auf 30.400 Schlachtungen pro Tag beim Kreis Gütersloh beantragt.<br> <br> Über 4.500 Menschen arbeiten dort unter unwürdigen Bedingungen, in Werksverträgen, mit schlechter Bezahlung und leben in zum Teil unzumutbaren Wohnverhältnissen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 12 Sep 2018 19:13:57 +0200</pubDate>
                <title>Vorstandsnachwahl während der Mitgliederversammlung in Duisburg am 08.09.2018</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/vorstandsnachwahl-waehrend-der-mitgliederversammlung-in-duisburg-am-08092018/</link>
                
                <description>Seit Samstag, dem 08.09.2018 hat die LAG Tierschutz zwei neue Vorstandsmitglieder: Sandra Lang und Edith Bartelmus-Scholich wurden einstimmig während der Mitgliederversammung der LAG Tierschutz NRW in Duisburg gewählt. 
Durch die Nachwahl ist der Vorstand somit mit Uschi Kappeler, Martin Klassen und Camila Cirlini wieder vollzählig - laut Satzung stellt die LAG Tierschutz einen Vorstand von fünf GenossInnen. 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und beglückwünschen die gewählten Genossinnen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Samstag, dem 08.09.2018 hat die LAG Tierschutz zwei neue Vorstandsmitglieder: Sandra Lang und Edith Bartelmus-Scholich wurden einstimmig während der Mitgliederversammung der LAG Tierschutz NRW in Duisburg gewählt.&nbsp;<br> Durch die Nachwahl ist der Vorstand somit mit Uschi Kappeler, Martin Klassen und Camila Cirlini wieder vollzählig - laut Satzung stellt die LAG Tierschutz einen Vorstand von fünf GenossInnen.&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und beglückwünschen die gewählten Genossinnen!</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-268605</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Sep 2018 20:07:35 +0200</pubDate>
                <title>Animal Rights March Berlin 2018</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/animal-rights-march-berlin-2018/</link>
                <author>Camila Cirlini, Vorstandsmitglied der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</author>
                <description>Über 3.000 Menschen setzten sich am Sonntag, den 26.08.2018 in Berlin für die Tiere ein! Am Sonntag, fand erstmalig der &quot;Animal Rights March&quot; in Berlin statt. Veranstalter waren in Berlin unterschiedliche Organisationen und Einzelpersonen. Es versammelten sich über 3.000 Tierrechtler auf dem Gendarmenmarkt, [...]</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Über 3.000 Menschen setzten sich am Sonntag, den 26.08.2018 in Berlin für die Tiere ein!<br> <br> Am Sonntag, den 26.08.2018 fand erstmalig der "Animal Rights March" in Berlin statt. Veranstalter waren in Berlin unterschiedliche Organisationen und Einzelpersonen. Es versammelten sich über 3.000 Tierrechtler auf dem Gendarmenmarkt, um dann ab 11 Uhr mehr als zwei Stunden mit bester musikalischer Unterstützung, Chants und Durchsagen durch Berlin zu ziehen. Der Marsch endete vor der Volksbühne, dort gab es eine Abschlussrede der Veranstalterin und Musik von Soya und den Jungs von Nebulake.</p>
<p>Am Samstag nahmen bereits 10.000 Menschen an dem Tierrechts-Marsch in London teil; in Amsterdam waren es 2.000 Tierrechtler. Vorbild ist die am 09.09.2017 in Tel Aviv bisher weltweit größte Demonstration dieser Art mit über 30.000 Teilnehmern.</p>
<p>Das Foto zeigt von links nach rechts: Camila Cirlini (Vorstandsmitglied LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW) und Anna Andrea Herr (Vorstandsmitglied BAG Tierschutz DIE LINKE) während der Abschlusskundgebung auf dem Rosa-Luxemburg-Platz.</p>
<p>Weitere Infos sowie Videos und Bilder findet Ihr überall im Netz und auf Facebook unter: "Animal Rights March Berlin 2018".</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-268057</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Aug 2018 20:48:26 +0200</pubDate>
                <title>Tierschutzpolitische Sprecherin Amira Mohamed Ali sucht Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/tierschutzpolitische-sprecherin-amira-mohamed-ali-sucht-wissenschaftlichen-mitarbeiterin/</link>
                <author>Camila Cirlini, Vorstandsmitglied der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</author>
                <description>Für ihr Berliner Büro sucht unsere Tierschutzpolitische Sprecherin im Bundestag MdB Amira Mohamed Ali eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in. Ein Traumjob... hier die Stellenausschreibung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für ihr Berliner Büro sucht unsere Tierschutzpolitische Sprecherin im Bundestag MdB Amira Mohamed Ali eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in. Ein Traumjob...&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.linksfraktion.de/service/ausschreibungen/detail/news/wissenschaftlichen-mitarbeiterin-im-bereich-verbraucherschutz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=ab5ba8a1b43c1443737a8e8dfa857497" target="_blank" class="link-extern" title="Ausschreibung" rel="noreferrer">hier geht es zur Ausschreibung...</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-267485</guid>
                <pubDate>Sat, 11 Aug 2018 15:38:54 +0200</pubDate>
                <title>Ein Kommentar zum Weltkatzentag: Am Weltkatzentag auch an bedrohte Wildkatzenarten denken</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/ein-kommentar-zum-weltkatzentag-am-weltkatzentag-auch-an-bedrohte-wildkatzenarten-denken/</link>
                <author>Camila Cirlini, Vorstandsmitglied der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</author>
                <description>Ihre Anmut und Schönheit entzückt uns bei jeder ihrer Bewegungen. Was wäre die Welt ohne Katzen? Bei aller Verehrung, die wir den Samtpfötchen entgegen bringen, haben wir ursprüngliche Katzenarten wie die Wildkatze oder den Luchs offensichtlich völlig aus unserer Erinnerung verdrängt. In Deutschland leben mehr als zwei Millionen Hauskatzen, während wildlebende Katzenarten so wie andere Wildtierarten seit Jahren und Jahrzehnten ums nackte Überleben kämpfen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Anmut und Schönheit entzückt uns bei jeder ihrer Bewegungen. Was wäre die Welt ohne Katzen? Bei aller Verehrung, die wir den Samtpfötchen entgegen bringen, haben wir ursprüngliche Katzenarten wie die Wildkatze oder den Luchs offensichtlich völlig aus unserer Erinnerung verdrängt. In Deutschland leben mehr als zwei Millionen Hauskatzen, während wildlebende Katzenarten so wie andere Wildtierarten seit Jahren und Jahrzehnten ums nackte Überleben kämpfen.&nbsp;<br> <br> Der BUND schätzt die Zahl der Wildkatzen auf maximal 7.000 in Deutschland; in Nordrhein-Westfalen wurden sie bisher jedoch kaum nachgewiesen. Wildkatzen sind reine Wald- und Waldrandbewohner und werden aus diesem Grunde auch Waldkatzen genannt. Wie alle Katzen lieben auch die Waldkatzen kleine Nagetiere. Sie halten sich nur dort auf, wo auch ihre Beutetiere eine Überlebenschance haben. Gehölze, Obstbäume und Hecken bieten Wühlmäusen Verstecke und den Waldkatzen die nötigte Nahrung. Laut dem BUND „nehmen Wälder gegenwärtig in Deutschland nur noch etwa 30 Prozent der Gesamtfläche ein. Diese Wälder werden aber meist <a href="https://www.bund.net/waelder/waldwirtschaft/" target="_top" class="link-extern" title="https://www.bund.net/waelder/waldwirtschaft/">forstwirtschaftlich genutzt</a>&nbsp;und sind deshalb sehr eintönig. Ursprüngliche Buchenmischwälder finden sich kaum noch. So bleiben für Wildkatzen immer weniger&nbsp;<a href="https://www.bund.net/tiere-pflanzen/wildkatze/europaeische-wildkatze/verbreitung/" target="_top" class="link-extern" title="https://www.bund.net/tiere-pflanzen/wildkatze/europaeische-wildkatze/verbreitung/">geeignete Lebensräume</a>. Heute sind sie an vielen Orten ihrer ursprünglichen Heimat verschwunden.“&nbsp;<br> <br> Noch dramatischer dagegen sieht die Zahl der verbleibenden Luchse in Deutschland aus. Lediglich 77 Luchse leben bei uns; um 1900 waren sie in Deutschland eigentlich gänzlich ausgerottet. Neben der Wilderei sind die invasive Land- und Forstwirtschaft, die Zerschneidung der Lebensräume und das Fehlen von Wildtier-Korridoren verantwortlich für den Zusammenbruch der Biodiversität. Natürlich ist es wichtig, dass es dem eigenen Stubentiger gut geht; aber warum schaffen wir es nicht genauso gut, uns gegen die Zerstörung der Lebensräume und damit gegen das Artensterben effektiv einzusetzen?<br> <br> Camila Cirlini<br> Vorstandsmitglied der&nbsp;<br> LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 09 Aug 2018 18:09:37 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung: Tönnies, Campina und das Klima</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/pressemitteilung-buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung-toennies-campina-und-das-klima/</link>
                <author>Michael Pusch, Uschi Kappeler und Camila Cirlini für das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung</author>
                <description>Die Trockenheit hält Europa in Atem und hat den Kreis Gütersloh fest im Griff. Im Versmolder Naturschutzgebiet Bruch verenden Hunderte von Fischen; in Hamburg und anderswo in Deutschland sind es sogar tausende Fische, die infolge der anhaltenden Hitze und der Algenentwicklung in den Flüssen und Seen sterben. In Greffen hat die Trockenheit einen Brand in der Lagerhalle eines Recyclingunternehmens verursacht, in der Patthorst kann die Feuerwehr das Übergreifen eines Feuers auf den Wald verhindern. Seit 9 Jahren gehen die Niederschläge in OWL merklich zurück. Wie schon im letzten Jahr rufen die Versorger zum sparsamen Umgang mit Wasser auf. Den Landwirten im Kreis drohen erhebliche Ernteeinbußen. Andreas Westermeyer, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisverbandes, spricht von einer „wirtschaftlichen Katastrophe“. Das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung verweist darauf, dass gerade die Fleisch- und Milchkonzerne und somit die konventionelle Landwirtschaft Hauptverursacher des Klimawandels sind. Nun kommen die Szenarien zum Tragen, vor denen Umweltverbände seit Jahren und Jahrzehnten warnen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Trockenheit hält Europa in Atem und hat den Kreis Gütersloh fest im Griff. Im Versmolder Naturschutzgebiet Bruch verenden Hunderte von Fischen; in Hamburg und anderswo in Deutschland sind es sogar tausende Fische, die infolge der anhaltenden Hitze und der Algenentwicklung in den Flüssen und Seen sterben. In Greffen hat die Trockenheit einen Brand in der Lagerhalle eines Recyclingunternehmens verursacht, in der Patthorst kann die Feuerwehr das Übergreifen eines Feuers auf den Wald verhindern. Seit 9 Jahren gehen die Niederschläge in OWL merklich zurück. Wie schon im letzten Jahr rufen die Versorger zum sparsamen Umgang mit Wasser auf. Den Landwirten im Kreis drohen erhebliche Ernteeinbußen. Andreas Westermeyer, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisverbandes, spricht von einer „wirtschaftlichen Katastrophe“. Das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung verweist darauf, dass gerade die Fleisch- und Milchkonzerne und somit die konventionelle Landwirtschaft Hauptverursacher des Klimawandels sind. Nun kommen die Szenarien zum Tragen, vor denen Umweltverbände seit Jahren und Jahrzehnten warnen.&nbsp;</strong></p>
<p>Ein aktueller Report der Nichtregierungsorganisation Grain und des Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) bestätigt: die Fleisch- und Milchkonzerne schaden dem Klima mehr als die Ölindustrie.</p>
<p>Das Gutachten untersucht die direkten CO<sub>2</sub>-Emissionen der 35 weltgrößten Agrarunternehmen. Wächst die Branche in diesem Tempo weiter, wird die Fleisch- und Molkereiindustrie im Jahr 2050 etwa 80 Prozent des jährlichen Treibhausgasbudgets der Erde verbrauchen. Auf Platz 24 der „Weltrangliste“ der agroindustriellen Klimakiller taucht der fünftgrößte Schlachthof der Welt auf, die „Tönnies Holding ApS &amp; Co. KG“. Tönnies‘ jährliche CO2-Emissionen entsprechen denen des ganzen Bundeslandes Thüringen.</p>
<p>Allein das ist Grund genug, den Antrag auf Erweiterung der Schlachtkapazitäten abzulehnen. Oder hat der „beste Kreis der Welt“ ein Herz für Klimakiller, Brunnenvergifter und Ausbeuter? Auch eine zukunftsfähige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis mit sauberem Wasser scheint den Verantwortlichen nicht sonderlich wichtig. Mit der Erweiterung wird der Wasserverbrauch von Tönnies in Rheda um rund 1.000 m³ täglich auf dann 6.500 m³ steigen.</p>
<p>Für das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung wäre unter diesen Umständen eine Zustimmung zur Erhöhung der Schlachtkapazitäten der Firma Tönnies geradezu kriminell.</p>
<p>Es entsteht auch der Eindruck, dass dem Kreis Gütersloh die Zukunft derer egal ist, die jetzt in Landwirtschaft, Fleisch- und Molkereikonzernen arbeiten. Obwohl klar ist, ein „Weiter so“ darf es nicht geben, fehlt auch im Kreis Gütersloh jegliches Konzept für die Schaffung ökologisch nachhaltiger und sozial und ethisch vertretbarer Arbeitsplätze.</p>
<p><a href="https://buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">https://buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/</a></p>
<p>Michael Pusch, Uschi Kappeler und Camila Cirlini<br> für das&nbsp;Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-266798</guid>
                <pubDate>Sun, 24 Jun 2018 18:47:00 +0200</pubDate>
                <title>LAG Tierschutz beim Landesparteitag in Kamen mit Stand und zwei Dringlichkeitsanträgen</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/lag-tierschutz-beim-landesparteitag-in-kamen-mit-stand-und-zwei-dringlichkeitsantraegen/</link>
                <author>Camila Cirlini - Vorstandsmitglied der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</author>
                <description>Zum Landesparteitag DIE LINKE. NRW am 23. und 24. Juni 2018 in Kamen war die LAG Tierschutz im Foyer mit einem Stand vertreten. Der Stand war gut besucht und die LAG Tierschutz hat einige neue Mitglieder bekommen. Außerdem haben Uschi Kappeler und Camila Cirlini für die LAG Tierschutz gemeinsam mit Michael Pusch vom Kreisverband Gütersloh zwei Dringlichkeits-Anträge erarbeitet und eingebracht. Beide Anträge wurden von den Delegierten mit großer Mehrheit angenommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Landesparteitag DIE LINKE. NRW am 23. und 24. Juni 2018 in Kamen war die LAG Tierschutz im Foyer mit einem Stand vertreten. Der Stand war gut besucht und die LAG Tierschutz hat einige neue Mitglieder bekommen. Außerdem haben Uschi Kappeler und Camila Cirlini für die LAG Tierschutz gemeinsam mit Michael Pusch vom Kreisverband Gütersloh zwei Dringlichkeits-Anträge erarbeitet und eingebracht. Beide Anträge wurden von den Delegierten mit großer Mehrheit angenommen.<br> <br> Der Antrag "Verbreitung Multiresistenter Keime verhindern" hat der Landesparteitag mit sehr großer Mehrheit und nur sehr wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen. Es wurde folgendes beschlossen:</p>
<p>"Es werden keine Erweiterungen von Schlachthöfen und Mastbetrieben genehmigt, bis die laufenden und geplanten Untersuchungen zur Verbreitung multiresistenter Keime durch die industrielle Landwirtschaft abgeschlossen sind und deren Ergebnisse öffentlich diskutiert wurden. Die Genossinnen und Genossen in Stadträten und in den Kreisverbänden sind angehalten, das Thema aufzugreifen."</p>
<p>Der zweite Antrag "Die Kriminalisierung von Whistleblowern, Tierschutz- und Umweltaktivist/innen verhindern" wurde mit überwältigender Mehrheit und nur einer Handvoll Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen. Es wurde folgendes beschlossen:</p>
<p>- DIE LINKE lehnt es ab, Whistleblower strafrechtlich zu verfolgen, die durch Einbrüche in Ställe Straftaten in Nutztier-Betrieben aufdecken. Anstatt dessen soll die Landesregierung angehalten werden, Maßnahmen zur Verhinderung von Tierquälereien und Umweltvergehen zu ergreifen.</p>
<p>- DIE LINKE fordert ein Gesetz zum Schutze von Whistleblowern, von Tierrechts- und Umweltschutzaktivisten/innen.</p>
<p>- DIE LINKE lehnt es ab, Richter/innen in ihrer Entscheidungsfreiheit einzuschränken, wenn sie Tierrechtler/innen oder Naturschützer/innen freisprechen.</p>
<p>- DIE LINKE lehnt es ab, aufgrund der hier genannten Gründe bestimmten Tierschutz- oder Naturschutzvereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen.</p>
<p>- DIE LINKE fordert, dass kontrollierende Behörden wie Veterinärämter und Umweltämter dringend mit mehr Personal ausgestattet werden. Zum Teil sind Veterinärämter mit nur zwei oder drei Personen für täglich Tausende Schlachttiere zuständig.</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-266799</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Jun 2018 18:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung: Brunnenvergifter im Kreis Gütersloh</title>
                <link>https://lag-tierschutz.dielinke-nrw.de/aktuell/detail/news/pressemitteilung-buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung-brunnenvergifter-im-kreis-guetersloh/</link>
                <author>Camila Cirlini - Vorstandsmitglied der LAG Tierschutz DIE LINKE. NRW</author>
                <description>„Dank“ Hof Venghaus könnten künftig bei optimalen Mastbedingungen nach 7 Monaten Lebens- und Leidenszeit weitere 1.250 Tiere ans Messer geliefert werden. Der Tönnies-Konzern möchte aber in Rheda 4.000 Schweine mehr schlachten, täglich. Eine Million Tiere jährlich! Dazu bedarf es rund 500 neuer Mastställe in der Größenordnung Venghaus. Egal, wo die gebaut werden, jeden Tag werden über 30 weitere Tiertransporte durch unseren Kreis rollen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kreis Gütersloh, 21. Juni 2018<br> <br> Stellungnahme zum Bericht „Kreis sieht grünes Licht für Ställe“ im Haller Kreisblatt vom 20. Juni 2018</p>
<p><strong>Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung: Brunnenvergifter im Kreis Gütersloh</strong></p>
<p><strong>Es wundert uns nicht, wenn der Kreis Gütersloh keinerlei Bedenken gegen den neuen Schweinemaststall auf dem Hof Venghaus in Werther hat. Scheint doch Nachbar Hartmut Figge, der gegen den neuen Stall vor seiner Nase klagt, allein zu stehen. Dem ist aber nicht so!</strong></p>
<p>„Dank“ Hof Venghaus könnten künftig bei optimalen Mastbedingungen nach 7 Monaten Lebens- und Leidenszeit weitere 1.250 Tiere ans Messer geliefert werden. Der Tönnies-Konzern möchte aber in Rheda 4.000 Schweine mehr schlachten, täglich. Eine Million Tiere jährlich! Dazu bedarf es rund 500 neuer Mastställe in der Größenordnung Venghaus. Egal, wo die gebaut werden, jeden Tag werden über 30 weitere Tiertransporte durch unseren Kreis rollen.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahr stellt sich das „Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung“ gegen die Erhöhung der Schlachtzahlen. Trotz zahlreicher fundierter Einwände vieler Bürgerinnen und Bürger und erheblicher Bedenken einiger Kreisbehörden scheint der Kreis entschlossen, die Erweiterung zu genehmigen.</p>
<p>Wie verantwortungslos sich der sogenannte „beste Kreis der Welt“ verhält, zeigt sich auch daran, dass er für den größten Schlachthof Europas bisher eine Umweltverträglichkeitsprüfung für unnötig hält.</p>
<p>Dabei steht kaum eine Branche so für die Gefährdung und Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur. Laut dem BUND trägt nichts so massiv zum Verlust der Artenvielfalt, der Rodung von Wäldern, der Zerstörung unseres Klimas, der Gefährdung unserer Gesundheitssysteme und zum Leid der Tiere bei wie die industrielle Fleischproduktion.</p>
<p>Eine Folge trifft uns besonders: die Gülle. Nirgends in NRW gibt es so viele Hausbrunnen wie im Kreis Gütersloh. Bereits bei rund 10 % davon liegt der Nitratgehalt über dem zulässigen Grenzwert. Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland heute verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternimmt.</p>
<p>Eine noch größere Bedrohung stellt die Verbreitung multiresistenter Keime da. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geht schon jetzt von bis zu 30.000 Todesfällen pro Jahr aus. Immer häufiger wird in Gewässern auch das multiresistente Gen MR-C1 nachgewiesen. Dieses Gen ist gegen Colistin resistent. Colistin ist das Antibiotika, das Menschenleben retten kann, wenn alle anderen Antibiotika versagen. Es wird in der Massentierhaltung massiv eingesetzt.</p>
<p>Die Landesregierung NRW hat angekündigt, die Gewässer im Land 2019 systematisch auf multiresistente Keime zu untersuchen. Das bundesweite Forschungsprojekt HyReKa führt Untersuchungen von Gewässern auf multiresistente Keime durch und erforscht deren Verbreitungswege. Es wäre grob fahrlässig, vor Abschluss der Untersuchungen und der öffentlichen Diskussion der Ergebnisse Erweiterungen von Schlachthöfen, Mastbetrieben und dazugehörigen Produktionsbetrieben zu genehmigen.</p>
<p>Leider sind nicht alle sozialen, ökologischen und tierrechtlichen Einwände gegen die Erweiterung von Zucht- und Mastbetrieben und Schlachthäusern im Genehmigungsverfahren relevant. So spielen im Fall Tönnies die oft katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen der über 4.000 Arbeiter*innen aus Osteuropa keine Rolle. Werkverträge sind die Regel. Eine 17%-ige Erhöhung der Tötungszahlen ohne die Schaffung neuer Arbeitsplätze wird die Situation nicht verbessern.</p>
<p>Alle Fakten sprechen nicht nur gegen eine Vergrößerung von Mastställen und Schlachtfabriken, sondern verlangen ein grundsätzliches Hinterfragen der Fleischproduktion.</p>
<p>Mehr Infos unter:&nbsp;<a href="https://buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/" target="_blank" class="link-extern" title="Link to Youtube" rel="noreferrer">https://www.buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/</a></p>
<p><strong>Uschi Kappeler, Camila Cirlini, Michael Pusch<br> für das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung</strong></p>]]></content:encoded>
                
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